30.6.04

[Privates] Das liebe Geld

Manchmal treibt mich mein Liebster zum Wahnsinn und das ist meist dann, wenn es um das leidige Thema Geld geht.

Ich habe ein materialistische Neigung, ich brauche aber keine großen Beträge zum Glücklichsein. Ich muss auch nicht jede Woche neue Schuhe kaufen. Die Unbekümmertheit die mann jedoch in Bezug auf Gelddinge an den Tag legt, bringt mich manchmal schier zur Verzweiflung.

Rechnungen werden zunächst für Wochen in einen großen Haufen geschoben (das ist die Ablage), andere finanzielle Unklarheiten, die man mit einem kleinen Anruf regeln könnte, werden nicht beachtet. Und wenn ich ihn an die ganzen Aufgaben erinnere, wird er zickig. Das Schlimme daran ist, dass es meist um größere Beträge geht.

Wahrscheinlich missachte ich eine Grundregel der Kommunikation zwischen Mann und Frau. Ich sollte mich mal wieder mit "Erfolgreich verhandeln" oder ähnlichen Themen auseinandersetzen.

23.6.04

[Verbloggt] Blogger-Template, die Hundertfünfzigste

Ich finde das neue Blogger wirklich schön. Deshalb bin ich auch mit diesem kleinen Privatblog weit weg von den "inzestiösen" Communitys gezogen.

Wirklich, ich finde das neue Blogger schön. Auch dass es mittlerweile den Feedburner gibt, mit dem man atom-Feeds in XMLs umwandeln kann. Klasse.

Heute ist mir aber zum dritten Mal das Template explodiert, als ich versucht habe die Linkliste zu ändern. Ich habe keine Ahnung, was da vor sich geht. Ich habe auch keine Ahnung, warum mein IE meint, er könne keinen Quelltext mehr anzeigen.

Es nervt.

Moment keine Links.

Aber sie kommen wieder ...

[Privates] Wehe, der Ruhe vor dem Sturm

Nach dem ruhigen Sonntag ein alles andere als angenehmer Montag, mit einem äußerst ekligen Beschwerde-Brief auf dem Schreibtisch im Hauptbüro.

Komisch, dass die Leute, denen man Zugeständnisse macht (in dem Fall wurde eine Nachhol-Abschlussprüfung vorgezogen) dann nachtreten und versuchen Geld zurückzufordern. Leider hat die Dame genau die Schwachstelle gefunden, mit der sie uns treffen kann.

Jetzt werde ich morgen zunächst einen schönen Rückantwort-Brief verfassen und fragen, was sie eigentlich genau will und fordere sie auf ihre angeblichen Verluste klar zu belegen - vielleicht lässt sich ja so einiges verhindern.

Bei solchen Geschichten merke ich aber immer wieder, dass mein Magen alles andere als in Ordnung ist, denn es beginnt sofort ein unangenehmer Druck, der sich nur langsam wieder entfernt. Dreck.

Den Nachmittag habe ich mir daraufhin frei genommen und zusammen mit dem Liebsten bei Ikea zwei Flurteppiche und ein Kästchen (Pressspan als Buche getarnt) für unser neues Firmenfax gekauft. Letzteres habe ich schlussendlich auch mit einigen Mühen in seine jetzige Kastenform geschraubt - nicht ohne ein paar Löcher hineinzubohren, die vorher nicht da waren und das Ding beinahe zu zerhacken.

Und obwohl der Liebste zwei Hände mit zehn Daumen hat und ich solche kleinen Heimwerkersachen vorwiegend selbst mache, musste er dieses Mal antreten und mich aus dem Bretterhaufen retten.

Jetzt haben wir ein Faxschränkchen mit drei Schubladen und wenn ich endlich mal wieder nicht mehr jeden Cent umdrehen muss, krieg ich vielleicht auch wieder Möbel aus echtem Holz.

20.6.04

[Privates] Sonntag

Ein rundum fauler Sonntag mit einer ausgiebigen Badewannensession zusammen mit dem Liebsten.

Die Hausarbeit lasse ich liegen (obwohl es wirklich nötig wäre) und von unfertigen anderen Arbeiten will ich auch nichts wissen.

Ich finde meinen eigenen Rhythmus, einen Sonntagsrhythmus mit leisen entspannenden Tönen und lasse mich von ihm entführen.

Ich glaube, die Kleinen Freuden sind somit heute auch erfüllt und ich muss ihnen keinen Extra-Platz einräumen.

19.6.04

[Kleine Freuden]

Mit nettem Besuch Fußball geguggt - wobei das Ergebnis nicht wirklich erfreulich war, aber das Miteinander macht's ...

eine interessante Verlinkung bekommen und

der Termin für eine Einladung zu einem Besuch in einem Freizeitpark wurde halbwegs fixiert.

[Verbloggt] cult 7 - 25 Stunden

In 25 Stunden verlässt du das dir bekannte Leben und musst für 7 Jahre unfreiwillig weggehen

1. Was ist dein letztes Essen zu Hause?
Ein großes Essen in einem guten Lokal mit den besten Freunden

2. Was ist dein letzter Song?
naja, ich hoff mal, Musik gibt's dort wo ich hin muss auch noch ... Ansonsten wahrscheinlich etwas Spirituelles zur Beruhigung.

3. Was wird deine letzte Handlung in deiner jetzigen Freiheit?
Mich von meinem Liebsten verabschieden

4. Welchen Ort besuchst du auf jeden Fall noch einmal?
Den, an dem ich den Mann an meiner Seite kennengelernt haben und zwar gehen wir dort gemeinsam hin.

5. Welchen Gegenstand, den du immer bei dir tragen darfst, nimmst du mit?
Ein Multifunktionshandy oder ein Laptop mit Internetzugang

6. Du darfst einen Brief mitnehmen. Von wem ist er und was steht darin?
Ich lass ihn mir vom liebsten Menschen in meinem Leben schreiben, bevor ich gehen muss und mache ihn erst auf, wenn ich angekommen bin.

7. Welchen Ort besuchst du nach deiner Rückkehr als erstes?
Meinen Lieblingsplatz: eine Bank am See, die unter einem großen Baum steht und auf der ich schon viel Freud und Leid reflektiert habe.

cult 7 [.. Sieben Tage, Sieben Fragen. Jeden Freitag.

[Kleine Freuden]

Besuch mit dem Schatz auf Tollwood

Wir haben endlich unsere Ringe gravieren lassen

Ich habe eine gute Story gefunden

18.6.04

[Privates] Kleines Glück

Einige BloggerInnen bei 20six haben seit einigen Tagen eine neue Rubrik namens "Das kleine Glück" eingeführt.

Jeden Tag (oder Blogtag?) wollen die Damen und Herren dort drei Dinge aus dem Alltag einstellen, die sie an eben diesem Tag glücklich gemacht haben.

Eine sehr hübsche Idee, wie ich finde. Mal sehen, ob mir auch für jeden Tag so ein paar kleine Glücksmomente einfallen?

Gestern war es jedenfalls ein Mitbringsel von W., der mir vom Einkaufen (was er ohnehin hasst, wie die Seuche) einen "Kussgutschein" mitgebracht hat.

Ich mag diese kleinen netten Gesten, auch wenn sie kitschig sind. Mir wird dabei immer ganz warm ums Herz.

17.6.04

[Verbloggt] Wie schön

... die Küchenzeilen funktionieren wieder! Und Fladenbrot mit Hackbällchen klingt nach Ausprobieren ... Müsste ich nur noch eine Haushaltshilfe finden, damit ich wieder Zeit für Experimente in der Küche habe.

8.6.04

[Gelinkt] Urban Legends Reference Pages

Weil ich so etwas liebe und weil man sich damit stundenlang durch langweilige Arbeitsstunden (wann kommen mal wieder welche??) lesen kann ... :

Urban Legends Reference Pages (Recent Additions)

[Im Büro] Wie man Menschen zufriedenstellt

Merke: bekommt man Besuch von einem Fotografen, richte man ihm einen Sessel mit einem peinlichen Kissen, eine Rosenranke und eine Kiste mit "Spielzeug" und der Mann ist stundenlang beschäftigt.

Leider hat er auch ein paar Mal auf den Auslöser gedrückt, als ich in der Nähe war und die Ergebnisse (ungeschminkt, unfrisiert und im Gammellook) sind einfach nur entsetzlich.

Nächstes Mal werde ich mir eine Kapuze überstülpen!

6.6.04

[Privates] Van Helsing

Habe ich doch tatsächlich vergessen nach dem, schon fast in Vergessenheit geratenen, Kinobesuch zu erwähnen:

"Van Helsing" ist eine Achterbahnfahrt durch eine Geisterbahn, die von Universal Pictures gesponsort wurde. Leider ohne geschmeidige Loopings und ohne wirkliche Thrills.

Interessanter Nebeneffekt: für die weibliche Hauptdarstellerin ist ein "bad hair day" ein unbekanntes Phänomen - kann mir jemand das Haar dieser Frau überlassen?

2.6.04

[Zitiert] Engellieder

Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte in meinen Armen
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß.

Da hab ich ihm seinen Himmel gegeben, -
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt ...

~ Auszug aus "Engellieder" von Rainer Maria Rilke ~

1.6.04

[Privates] Grenzen setzen

Heute morgen hätte ich denn doch beinahe die Krise bekommen. Nachdem das Kind mich ständig bei jeder Mail, die ich gelesen habe, fragte, wie lange ich noch zu arbeiten gedenke, habe ich denn doch (endlich) mal das Arbeitszimmer für eine Stunde als kinderfreie Zone erklärt. Es hat auch problemlos geklappt: Der Jung ist brav ins Wohnzimmer getapert und hat sich dort still und ruhig allein beschäftigt.

Ich habe bei solchen Aussagen immer meine Bedenken - schließlich bin ich ja nicht die Mutter, will auch keine Mutterrolle übernehmen. Er hat eine harte Zeit hinter sich, ist in gewisser Hinsicht problematisch (kann sich schlecht konzentrieren und ist es nicht gewohnt, allein zu spielen). Die Besuche bei uns sind für ihn Ausnahmen vom Alltag, sollen ihm auch Spaß machen. Ich bin mir nie sicher, wie viele Grenzen ich setzen soll, wenn mich etwas durch sein Verhalten an meinem Alltag stört.

Die heutige Aktion war jedenfalls gelungen und nun weiß er auch schon für morgen, dass für eine gewisse Zeit einfach Ruhe im Karton herrschen muss. Jetzt sollte ich das nur noch für die Zeit einführen, wenn ich auf dem Sofa relaxen - das brauche ich um morgens wach und gutlaunig zu werden - will und wir werden doch noch ein paar entspannende Tage verbringen.

Zur Belohnung sind wir gen Mittag nach Legoland gefahren. Göttin, war das teuer. Zwei Erwachsene, ein Kind: 70 Euronen. Diverse Essen und ein kleines Souvenir mit eingerechnet und wir waren gut 120 Euros ärmer.

Dennoch hat sich der Ausflug gelohnt, besonders wenn man ein Kind dabei hat, das noch nie in einem Freizeitpark war und das erste Mal Achterbahn fahren durfte (wollte er, ganz der Vater!). Die Freude und der Glanz in den Augen macht viel wett ...

[Privates] Kinderbesuch

Bis höchstwahrscheinlich Freitag ist der achtjährige Sohn meines Mannes bei uns zu Gast.

Schön für den Kleinen (kann er endlich mal am PC spielen - zu Hause gibts eher Müsli und Gartenkunde tagaus tagein), anstrengend für mich, die ich nun auf zwei große Jungs aufpassen darf.

Immerhin konnte ich heute gefahrlos "Shrek" anschauen, ohne großen Lästertiraden von seiten des Ehegatten ertragen zu müssen. Hat doch auch was.

Sehen wir mal, was die Woche noch bringen wird. Einige Einschränkungen mit Sicherheit, vielleicht noch ein paar kleine Ausflüge ins Umland, und ich weiß immer noch nicht, wie ich dabei meine Schreibarbeit schaffen soll.